15.11.2025 – land und region

Hallo, hallo, ihr kleinen und großen Entdecker, heute erzähle ich euch von einer Pflanze, die ganz schön was draufhat, auch wenn sie auf den ersten Blick gar nicht so spektakulär aussieht: der Zuckerrübe! Ohne sie gäbe es nämlich keinen Zucker für Kuchen, Kekse oder Kakao.

Die Ernte ist ein richtiges Spektakel! Erst fährt eine riesige Maschine über das Feld, der Rübenroder. Er schneidet, oder wie die Landwirte sagen, köpft die grünen Blätter oben ab. Keine Sorge, das klingt schlimmer, als es ist, die Rübe selbst bleibt dabei heil. Danach gräbt die Maschine sie mit rotierenden Scharen vorsichtig aus der Erde, schüttelt den Dreck ab und legt sie sauber auf ein Förderband. Am Ende landen die Rüben im Bunker der Maschine, also sozusagen im Rüben-Taxi und werden entweder direkt auf große Anhänger verladen oder am Feldrand werden die Rüben dann zu großen Haufen aufgeschichtet, das nennt man eine Rübenmiete. Und wisst ihr was? Da kommt später noch eine Maus ins Spiel. Aber pssst … das verrate ich euch erst beim nächsten Mal! Von dort geht’s in die Zuckerfabrik, wo sie weiterverarbeitet werden.

In der Fabrik werden die Rüben erstmal gründlich gewaschen, da staubt und spritzt es ordentlich. Danach werden sie in feine Streifen geschnitten, die heißen Rübenschnitzel. Diese Schnitzel kommen in heißes Wasser, und der Zucker löst sich daraus heraus. Dann wird der süße Saft gefiltert und eingedickt, bis kleine Zuckerkristalle entstehen. Genau die landen später als Kristallzucker, Würfelzucker oder Puderzucker in der Küche, vielleicht ja auch bei euch zu Hause.

Eine einzige Zuckerrübe kann übrigens rund 15 Stück Würfelzucker liefern! Ganz schön fleißig, diese Rübe, oder?

Und jetzt kommt ein kleiner Fibi-Fun-Fact:
Zuckerrüben und Futterrüben sind miteinander verwandt, aber nicht dasselbe. Die Zuckerrübe ist weiß und steckt voller süßem Saft. Die Futterrübe ist orange oder gelb und wird an Kühe, Schafe oder Pferde verfüttert, die lieben das!

Und weil wir gerade beim Zucker sind: Zucker ist gar nichts Böses, er gibt uns Energie und macht viele Sachen einfach lecker. Aber zu viel davon ist auch nicht gut. Und danach immer schön Zähne putzen, damit sie stark bleiben und freundlich glänzen!

Wenn ihr also mal wieder an einem Feld mit dichten grünen Blättern vorbeikommt, schaut ruhig mal hin vielleicht wächst da euer nächster Löffel Zucker!

Und denkt dran Fragen stellen ist schlau, und rausgehen sowieso!

Autor:

Redaktion Land und Region
Christian Kluge

Fotos: Kluge Kommunikation

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