19.12.2025 – land und region
Regional hat Saison – frisch, gesund und voller Geschmack. Jede Woche stellt Fibi euch ein Gemüse oder Obst vor, das gerade auf den Feldern wächst und bei uns auf den Tellern landet. Heute geht es um die Steckrübe, das goldgelbe Wintergemüse mit ganz viel Geschichte.
10 Fakten zur Steckrübe
- Steckrüben gehören zur Familie der Kreuzblütler wie Kohl, Senf oder Raps.
- Sie wachsen als große, rundliche Knollen unter der Erde.
- Die obere Hälfte ragt meist aus dem Boden und färbt sich violett.
- Steckrüben sind reich an Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen.
- Sie schmecken mild-süßlich und leicht nussig.
- Geerntet wird von Oktober bis in den Winter hinein.
- Früher waren Steckrüben ein wichtiges Nahrungsmittel in der kalten Jahreszeit.
- Im sogenannten „Steckrübenwinter“ 1916/17 retteten sie vielen Menschen das Überleben.
- Heute erleben Steckrüben ein Comeback als gesundes, regionales Wintergemüse.
- Sie sind vielseitig: gekocht, püriert, gebraten oder sogar als Pommes.
Was man daraus machen kann
Steckrüben schmecken wunderbar in Eintöpfen, Suppen oder als cremiges Püree. Auch als Gemüsebeilage oder im Ofen gebacken entfalten sie ihr süßlich-mildes Aroma. In Norddeutschland ist Steckrübeneintopf ein echter Klassiker.
Landwirtschaft
Steckrüben sind robust und anspruchslos, sie gedeihen auch auf kühleren, feuchten Böden. Sie sind ein klassisches Freilandgemüse im Norden und können bis in den Winter hinein geerntet werden. Für Landwirte sind sie eine wertvolle Kultur, weil sie die Fruchtfolge auflockern und als Futterrüben zusätzlich in der Tierhaltung genutzt werden können.
Autor:
Redaktion Land und Region
Christian Kluge
Fotos: Kluge Kommunikation