12.12.2025 – land und region
Regional hat Saison – frisch, gesund und voller Geschmack. Jede Woche stellt Fibi euch ein Gemüse oder Obst vor, das gerade auf den Feldern wächst und bei uns auf den Tellern landet. Heute geht es um den Rosenkohl, die kleinen grünen Kraftpakete des Winters.
10 Fakten zum Rosenkohl
- Rosenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eng mit Grünkohl und Brokkoli verwandt.
- Er wächst als viele kleine Knospen entlang eines dicken Stängels.
- Jede Pflanze kann bis zu 50 kleine Röschen tragen.
- Rosenkohl enthält besonders viel Vitamin C, Eiweiß und Ballaststoffe.
- Nach dem ersten Frost wird er milder und bekommt einen leicht nussigen Geschmack.
- In Deutschland hat Rosenkohl von November bis Februar Saison.
- Frischer Rosenkohl erkennt man an festen, geschlossenen Röschen und einer leuchtend grünen Farbe.
- Er kann gekocht, gebraten, im Ofen geröstet oder sogar roh im Salat gegessen werden.
- Rosenkohl ist kalorienarm, aber sehr sättigend.
- Ursprünglich stammt er aus Belgien – daher heißt er auf Englisch „Brussels Sprouts“.
Was man daraus machen kann
Rosenkohl schmeckt klassisch gekocht mit Butter oder Muskat, aber auch modern: im Ofen geröstet mit Honig und Balsamico, als Pfannengemüse oder roh im Salat fein gehobelt. Wer ihn einmal richtig zubereitet hat, wird Fan fürs Leben.
Landwirtschaft
Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse und trotzt Wind, Kälte und Frost. Er wird im Sommer gepflanzt und erst im Spätherbst geerntet. Die langen, stabilen Stängel halten die kleinen Röschen gut geschützt. Für viele Landwirte ist Rosenkohl eine wichtige Winterkultur, die regionale Vielfalt und frisches Gemüse bis zum Jahresende sichert.
Autor:
Redaktion Land und Region
Christian Kluge
Fotos: Kluge Kommunikation