28.11.2025 – land und region

Regional hat Saison, frisch, gesund und voller Geschmack. Jede Woche stellt Fibi euch ein Gemüse oder Obst vor, das gerade auf den Feldern wächst und bei uns auf den Tellern landet. Heute geht es um den Rotkohl, den farbstarken Klassiker des Winters.

10 Fakten zum Rotkohl

  1. Rotkohl gehört zur Familie der Kopfkohlsorten, wie Weißkohl und Spitzkohl.
  2. Seine intensive Farbe verdankt er den Pflanzenfarbstoffen namens Anthocyane.
  3. Je nach Bodenbeschaffenheit erscheint er eher rot oder blau, deshalb heißt er im Süden „Blaukraut“.
  4. Rotkohl ist reich an Vitamin C, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
  5. Diese Farbstoffe schützen die Pflanzen und auch unsere Zellen.
  6. Er wird im Sommer gepflanzt und im Herbst bis Winter geerntet.
  7. Frischer Rotkohl hat feste Köpfe und glänzend violette Blätter.
  8. Er kann roh, gekocht oder eingelegt gegessen werden.
  9. Rotkohl ist ein klassisches Festtagsgemüse besonders zu Braten oder Klößen.
  10. In der Küche lässt er sich wunderbar mit Apfel, Zimt und Nelke verfeinern.

Was man daraus machen kann

Rotkohl schmeckt traditionell geschmort mit Apfelstückchen, Zwiebeln und Gewürzen. Aber auch als Rohkostsalat oder im Wrap ist er ein echter Hingucker. Gedünstet mit etwas Essig behält er seine kräftige Farbe und den vollen Geschmack.

Landwirtschaft

Rotkohl wächst am besten auf nährstoffreichen, feuchten Böden. Er ist robust gegen Kälte und kann bis in den Winter hinein geerntet werden. Für die Landwirtschaft ist er ein wichtiges Lagergemüse, regional erzeugt, lange haltbar und voller Nährstoffe, wenn andere frische Gemüse rar sind.

Autor:

Redaktion Land und Region
Christian Kluge

Fotos: Kluge Kommunikation

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