20.01.2026 – land und region
Heute gibt’s wieder eine schlaue Bauernregel und die geht so:
Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.
Hell und weiß, das bedeutet, viel Sonne und oft Schnee im Januar.
Früher haben die Menschen geglaubt, wenn der Winter klar, kalt und schneereich ist, dann sammelt die Natur Kraft für den Rest des Jahres.
Und weißt du warum?
Schnee speichert Wasser im Boden. Wenn er langsam schmilzt, kann die Erde dieses Wasser gut aufnehmen. So bleiben Felder und Wiesen länger feucht, auch wenn es später warm wird. Ein heller, kalter Januar hilft außerdem dabei, dass Pflanzen nicht zu früh wachsen zu lassen, wodurch sie dann empfindlich werden.
Wenn der Boden durch den Winter gut vorbereitet ist, können Pflanzen im Sommer tiefer wurzeln. Das macht sie widerstandsfähiger gegen Hitze und Trockenheit. Für die Landwirtschaft bedeutet das bessere Bedingungen, um mit warmen Sommern klarzukommen.
Darum hoffen viele Bauern im Winter auf helle Tage und Schnee. Nicht, weil sie den Sommer schon kennen, sondern weil der Boden dann gut vorbereitet ist.
Und weißt du, was spannend ist? Bauernregeln sind entstanden, weil Menschen früher genau hingeschaut haben, Tag für Tag, Jahr für Jahr.
Bis bald, ihr neugierigen Entdecker. Und denkt dran, Fragen stellen ist schlau, und genau hinschauen sowieso.
Hier geht es zu den Bauernregeln: https://land-und-region.de/bauernregeln
Autor:
Redaktion Land und Region
Christian Kluge
Fotos: Kluge Kommunikation