27.01.2026 – land und region
Heute gibt’s wieder eine schlaue Bauernregel und die geht so:
Scheint im Januar oft die Sonne, bringt’s dem Bauern keine Wonne.
Das klingt erstmal komisch. Sonne ist doch etwas Schönes, oder?
Früher haben die Menschen aber gemerkt, wenn der Januar zu sonnig und zu mild ist, dann kann das der Natur Probleme machen.
Und weißt du warum?
Wenn es im Winter oft warm und sonnig ist, denken manche Pflanzen, der Frühling sei schon da. Sie fangen zu früh an zu wachsen. Kommt dann später noch einmal Frost, können diese jungen Triebe leicht kaputtgehen. Das schwächt Pflanzen und Felder für das ganze Jahr.
Außerdem fehlt bei mildem Winter oft die Kälte, die Schädlinge im Boden verringert. Und ohne Frost kann sich der Boden schlechter erholen. Für die Landwirtschaft bedeutet das unsichere Startbedingungen, mehr Stress für Pflanzen und mehr Arbeit auf den Feldern.
Darum ist ein zu sonniger Januar für Bauern keine gute Nachricht. Nicht weil sie Sonne nicht mögen, sondern weil die Natur im Winter eigentlich Ruhe braucht.
Und weißt du, was spannend ist? Bauernregeln sind entstanden, weil Menschen früher genau hingeschaut haben, Tag für Tag, Jahr für Jahr.
Bis bald, ihr neugierigen Entdecker. Und denkt dran, Fragen stellen ist schlau, und genau hinschauen sowieso.
Hier geht es zu den Bauernregeln: https://land-und-region.de/bauernregeln
Autor:
Redaktion Land und Region
Christian Kluge
Fotos: Kluge Kommunikation