10.02.2026 – land und region

Heute gibt’s wieder eine schlaue Bauernregel und die geht so:

Hat der Februar viel Regen, bringt’s der Ernte wenig Segen.

Das klingt erstmal überraschend. Regen ist doch wichtig, oder?

Früher haben die Menschen aber beobachtet, dass zu viel Regen im Februar den Feldern Probleme machen kann.

Und weißt du warum?

Wenn es im Winter und frühen Frühjahr sehr viel regnet, wird der Boden oft nass und schwer. Die Erde kann sich dann zusammendrücken, und man sagt, der Boden wird verdichtet. In so einem Boden haben Pflanzen es später schwerer, ihre Wurzeln gut auszubreiten.

Außerdem kann starker Regen wichtige Nährstoffe aus dem Boden ausspülen. Das bedeutet, dass Pflanzen im Frühjahr weniger von dem finden, was sie zum Wachsen brauchen. Für die Landwirtschaft heißt das, schlechtere Startbedingungen, mehr Aufwand und oft auch geringere Erträge.

Darum ist ein Februar mit Maß und Ruhe für die Felder besser als einer mit zu viel Regen. Nicht weil Bauern Wasser nicht mögen, sondern weil der Boden Zeit braucht, sich zu erholen.

Und weißt du, was spannend ist? Bauernregeln sind entstanden, weil Menschen früher genau hingeschaut haben, Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Bis bald, ihr neugierigen Entdecker. Und denkt dran, Fragen stellen ist schlau, und genau hinschauen sowieso.

Hier geht es zu den Bauernregeln: https://land-und-region.de/bauernregeln

Autor:

Redaktion Land und Region
Christian Kluge

Fotos: Kluge Kommunikation

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