15.02.2026 – land und region

Auf Wunsch von Staatsrat Jan Fries fand am 13. Februar 2026 ein gemeinsames Gespräch mit der Bremer Landjugend statt. Organisiert durch den Bremischen Landwirtschaftsverband trafen sich die Teilnehmenden auf dem Hof Garbade zu einer offenen Frühstücksrunde.

In entspannter Atmosphäre ging es um große Fragen und um sehr konkrete Sorgen.
Die jungen Landwirtinnen und Landwirte formulierten klar, was sie bewegt:

  • Lohnt es sich noch, einen Betrieb zu übernehmen?
  • Wird es in zehn Jahren überhaupt noch Landwirtschaft in Bremen geben?
  • Welche Folgen haben Moorwiedervernässung und Flächenverluste für die Betriebe?
  • Wie lassen sich zunehmende Zielkonflikte lösen – etwa beim aktuellen Thema Hitzeschutz für Weidetiere?

Neben diesen grundsätzlichen Perspektivfragen standen auch praktische Hürden im Mittelpunkt: Hofübernahmen, Existenzgründungen neuer Betriebe und die damit verbundenen bürokratischen Anforderungen wurden ausführlich diskutiert.

Ein besonders wichtiges Thema war außerdem die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft von gesellschaftlicher Wahrnehmung bis hin zu strukturellen Fragen wie dem weiterhin fehlenden Mutterschutz für selbständige Betriebsleiterinnen.

Das Gespräch war offen, wertschätzend und von gegenseitigem Interesse geprägt. Viele Anliegen der jungen Generation konnten direkt adressiert und an die Politik weitergegeben werden.

Der Austausch hat einmal mehr gezeigt: Zukunft entsteht dort, wo miteinander gesprochen wird – frühzeitig, ehrlich und auf Augenhöhe.

Landwirtschaft ist nicht kompliziert. Die Erwartungen an sie sind es.

Unsere Landwirtschaft, unsere Zukunft.

Grüße gehen raus ins Land und die Region.

Autor:

Redaktion Land und Region
Christian Kluge

Fotos: Kluge Kommunikation

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