26.02.2026 – land und region
Heute gibt es wieder eine schlaue Bauernregel, und die geht so.
Blüht im Februar schon das Feld, ist der Winter nicht bestellt.
Das klingt erstmal schön. Blüten im Februar sehen doch toll aus, oder?
Früher haben die Menschen aber gemerkt, dass frühes Blühen oft ein Warnzeichen ist.
Und weißt du warum?
Wenn es im Winter zu warm ist, denken manche Pflanzen, der Frühling sei schon da. Sie beginnen zu wachsen und bilden zarte Triebe oder Blüten. Kommt danach noch einmal Frost, können diese jungen Pflanzenteile leicht erfrieren. Das schwächt die Pflanzen für das ganze Jahr.
Außerdem fehlt bei einem zu milden Winter oft die richtige Ruhezeit. Pflanzen und Böden können sich nicht gut erholen. Für die Landwirtschaft bedeutet das mehr Risiko, unsichere Erträge und manchmal große Schäden durch Spätfrost.
Darum schauen Bauern im Februar ganz genau hin. Blühende Felder sind nicht immer ein gutes Zeichen, sondern oft ein Hinweis darauf, dass der Winter zu warm war.
Und weißt du, was spannend ist? Bauernregeln sind entstanden, weil Menschen früher genau hingeschaut haben, Tag für Tag, Jahr für Jahr.
Bis bald, ihr neugierigen Entdecker. Und denkt dran, Fragen stellen ist schlau, und genau hinschauen sowieso.
Hier geht es zu den Bauernregeln: https://land-und-region.de/bauernregeln
Autor:
Redaktion Land und Region
Christian Kluge
Fotos: Kluge Kommunikation