13.10.2026 – AgrarKompetzenCenter
Ob Rind, Schwein oder Geflügel: Durch behördliche Anordnung können Tierseuchen und Krankheiten ganze Betriebe lahmlegen – auch, wenn sie selbst nicht betroffen sind, sondern nur im Sperrbezirk liegen. Gegen die verheerenden Einnahmeverluste und Folgeschäden schützt eine Ertragsschadenversicherung.
Ertragsschadenversicherungen sind speziell für tierhaltende landwirtschaftliche Betriebe konzipiert. Sie bieten Schutz vor finanziellen Einbußen, die durch unerwartete Krankheitsausbrüche oder Seuchen verursacht werden. Immer wieder berichten Medien über Seuchenausbrüche in deutschen Tierbeständen. Insbesondere Krankheitsfälle zur Geflügelpest und Afrikanischen Schweinepest (ASP) treten seit einigen Jahren gehäuft auf.
Rinderhaltung: Das Friedrich-Loeffler-Institut hat inzwischen Infektionen mit dem Shamonda-Virus bei mehreren Tierarten in Deutschland bestätigt. Das Shamonda-Virus ist ein durch blutsaugende Stechmücken (Gnitzen) übertragener Erreger. Nach vorliegenden Angaben wurde es im Sommer 2026 erstmals in Mitteleuropa nachgewiesen und breitet sich in Deutschland sowie Österreich weiter aus. Besonders während der witterungsabhängigen Gnitzen-Saison von Juli bis Oktober, teils sogar bis Ende November, ist mit einem erhöhten Infektionsrisiko für Wiederkäuer zu rechnen. Für Tierhalter können daraus wirtschaftliche Belastungen entstehen, etwa durch Leistungseinbußen, Fruchtbarkeitsstörungen oder vermarktungsbedingte Ertragsausfälle.
In der Schweinehaltung kann der Ausbruch von Klassischer oder Afrikanischer Schweinepest zur Sperrung von Beständen führen. Dies hat nicht nur gesundheitliche, sondern auch wirtschaftliche Schäden zur Folge, da die Tiere nicht verkauft werden können und es zu Produktionsausfällen kommt. In solchen Fällen springt die Ertragsschadenversicherung ein und entschädigt die Schweinehalter für Mindereinnahmen und Mehrkosten.
Der ideale Schutz gegen finanzielle Einbußen:
Die Ertragsschadenversicherung sichert Ihren Betrieb sowohl gegen Tierverluste als auch gegen resultierende Folgeschäden ab. Zur Schadenermittlung berücksichtigt sie alle Faktoren, die den individuellen Deckungsbeitrag des Betriebes positiv und negativ beeinflussen. Tierhalter mit Seuchen oder übertragbaren Tierkrankheiten im Bestand vermeiden Liquiditätsengpässe und erhalten ihre wirtschaftliche Existenz.
Verheerende finanzielle Einbußen vermeidet die Ertragsschadenversicherung durch zeitige Abschlagzahlungen sowie schnelle Hilfe und Beratung durch erfahrene Spezialisten.
Die Ertragsschadenversicherung ist ein Baustein der R+V-AgrarPolice, wodurch Landwirte durch einen Bündelungsrabatt zusätzlich profitieren können.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage www.ruv.de unter Firmenkunden – Landwirtschaft- Ertragsschadenversicherung (EVT)
Besuchen Sie uns auch gerne an unserem Stand E16 in Halle 13 auf der EuroTier
vom 10. – 13. November 2026 in Hannover.
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Autor:
R+V AgrarKompetenzCenter
Fotos: R+V AgrarKompetenzCenter