22.09.2026 – land und region
Heute gibt es wieder eine schlaue Bauernregel, und die geht so.
„Ist Matthäus hell und klar, gute Zeiten bringt’s fürs nächste Jahr.“
Matthäus? Was hat der denn mit Landwirtschaft zu tun?
Der Matthäustag ist am 21. September und gehört zu den sogenannten Lostagen. Früher beobachteten Bauern das Wetter an solchen Tagen besonders genau.
Und weißt du warum?
Ende September steht auf den Höfen viel Arbeit an. Mais, Kartoffeln und andere Feldfrüchte müssen geerntet werden. Gleichzeitig werden Felder für das Wintergetreide vorbereitet und teilweise schon neu bestellt.
Trockenes, ruhiges Wetter ist dafür besonders hilfreich. Die Böden sind besser befahrbar, Erntegut kann trockener eingebracht werden und die Arbeiten auf dem Feld lassen sich besser erledigen.
Darum verbanden die Menschen einen schönen Matthäustag mit der Hoffnung auf gute Bedingungen für den Herbst – und damit auf einen guten Start ins nächste Anbaujahr.
Ein einzelner Tag kann das natürlich nicht vorhersagen. Aber er zeigt uns, wie wichtig das Wetter für Landwirtschaft schon immer war.
Und weißt du, was spannend ist? Bauernregeln sind entstanden, weil Menschen früher genau hingeschaut haben, Tag für Tag, Jahr für Jahr.
Bis bald, ihr neugierigen Entdecker. Und denkt dran, Fragen stellen ist schlau, und genau hinschauen sowieso.
Hier geht es zu den Bauernregeln: https://land-und-region.de/bauernregeln
Autor:
Redaktion Land und Region
Christian Kluge
Fotos: Kluge Kommunikation