03.02.2026 – land und region

Heute gibt es wieder eine schlaue Bauernregel, und die geht so.

Februar mit Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.

Das klingt erstmal merkwürdig. Was hat Schnee im Winter mit Hitze im Sommer zu tun?

Früher haben die Menschen beobachtet, dass Schnee und Frost im Februar der Natur helfen, sich gut auf warme Zeiten vorzubereiten.

Und weißt du warum?

Schnee ist wie ein Wasserspeicher. Wenn er langsam schmilzt, kann der Boden das Wasser gut aufnehmen. Es versickert tief in der Erde und steht Pflanzen später zur Verfügung, auch wenn es im Sommer heiß und trocken wird.

Außerdem schützt Schnee den Boden vor starkem Frost. Darunter bleibt die Erde ruhiger, und wichtige Bodenlebewesen können überleben. Das macht den Boden gesund und widerstandsfähig. Für die Landwirtschaft bedeutet das bessere Chancen, mit langen, warmen Sommern klarzukommen.

Darum hoffen viele Bauern im Winter auf Schnee und Eis. Nicht, weil sie Kälte mögen, sondern weil sie wissen, dass Wasser im Boden im Sommer besonders wertvoll ist.

Und weißt du, was spannend ist? Bauernregeln sind entstanden, weil Menschen früher genau hingeschaut haben, Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Bis bald, ihr neugierigen Entdecker. Und denkt dran, Fragen stellen ist schlau, und genau hinschauen sowieso.

Hier geht es zu den Bauernregeln: https://land-und-region.de/bauernregeln

Autor:

Redaktion Land und Region
Christian Kluge

Fotos: Kluge Kommunikation

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