17.09.2026 – land und region
So. Und jetzt mal ernsthaft. Ein Maisfeld ist kein stilles Örtchen. Und während der Ernte schon gar nicht. Der Mais steht zwei, drei Meter hoch. Du siehst nichts. Und viel wichtiger: Dich sieht auch niemand.
Wenn ein Maishäcksler in den Bestand fährt, arbeitet dort eine gewaltige Maschine mit hoher Geschwindigkeit. Der Fahrer kann nicht wissen, dass irgendwo zwischen den Reihen plötzlich ein Mensch hockt. Und wenn du die Maschine hörst, kann es verdammt schnell verdammt spät sein.
Das gilt übrigens nicht nur für Menschen mit akutem Verdauungsnotstand. Kinder und Hunde haben während der Ernte in Maisfeldern ebenfalls nichts verloren.
Also bitte: Wenn die Maisernte läuft, bleibt aus den Beständen raus. Fürs Pinkeln. Fürs große Geschäft. Für Fotos. Zum Spielen. Mit dem Hund. Einfach für alles.
Und wenn die Wahl wirklich lautet: gesehen werden oder Maisfeld, dann lass dich sehen.
Peinlich geht vorbei.
Ein Unfall vielleicht nicht.
Grüße gehen raus ins Land und die Region.
Autor:
Redaktion Land und Region
Christian Kluge
Fotos: Kluge Kommunikation