15.09.2026 – land und region

Hallo, hallo ihr kleinen Wetterfüchse.

Heute gibt es wieder eine schlaue Bauernregel, und die geht so.

„September warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.“

Das klingt erstmal komisch. Wie soll das Wetter im September schon etwas über das nächste Jahr verraten?

Früher haben die Menschen aber beobachtet, dass trockenes und ruhiges Wetter im September für die Landwirtschaft besonders wertvoll sein kann.

Und weißt du warum?

Im September ist auf den Feldern längst nicht alles vorbei. Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben werden geerntet, und gleichzeitig beginnt schon die Vorbereitung auf das nächste Jahr. Auf vielen Äckern wird der Boden bearbeitet und Wintergetreide ausgesät.

Ist das Wetter trocken und ruhig, können Bauern ihre Felder gut befahren und die Arbeiten zum richtigen Zeitpunkt erledigen. Gleichzeitig braucht frisch ausgesätes Getreide genügend Feuchtigkeit im Boden, damit die Körner keimen können.

Für die Landwirtschaft beginnt das neue Jahr deshalb eigentlich schon im Herbst. Was jetzt auf dem Acker passiert, entscheidet mit darüber, wie die Pflanzen im nächsten Frühjahr starten.

Und weißt du, was spannend ist? Bauernregeln sind entstanden, weil Menschen früher genau hingeschaut haben, Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Bis bald, ihr neugierigen Entdecker. Und denkt dran, Fragen stellen ist schlau, und genau hinschauen sowieso.

 

Hier geht es zu den Bauernregeln: https://land-und-region.de/bauernregeln

Autor:

Redaktion Land und Region
Christian Kluge

Fotos: Kluge Kommunikation

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